Krieg, Gewalt und Tod in frühen Gesellschaften

(Januar – März 2014)

Zu allen Zeiten unterliegen Anwendung und Bewertung von Gewalt kulturellen und sozialen Regeln; als Strafe oder im Krieg ist Gewalt als rechtmäßiges Verhalten sanktioniert oder gar religiös legitimiert, die unrechtmäßige Anwendung hingegen ein Vergehen. Abseits von allen Gesetzen war und ist Gewalt nur eine der vielen Möglichkeiten von Machtausübung, die von vermeintlich Höherstehenden oder Feinden ausgehen kann, in der Antike aber auch Göttern und Totengeistern zugeschrieben wurde.

Auf welche Weise Gewalt in den verschiedenen Kulturen des Altertums realisiert wurde, welche Muster und Kontexte ihr zugrunde lagen, wie sie aus der Perspektive der Betroffenen erfahren wurde, wie und warum sie schriftlich oder visuell festgehalten wurde, sind Fragen, mit denen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des neu gegründeten Instituts für Altertumswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in der Vortragsreihe "Universität im Rathaus" beschäftigen.

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Petra Giegerich
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