Deutschland in der Welt – Nationale Interessen und internationale Integration

9. März 2010
abschließende Podiumsdiskussion der Reihe
"Universität im Rathaus" 2009/10

Die jüngste Eskalation in Afghanistan zeigt: Krieg und Frieden sind endgültig in die deutsche Außenpolitik zurückgekehrt. Schon die ersten deutschen Beteiligungen an weltweiten humanitären Einsätzen warfen die Frage auf: Wie steht es um das Verhältnis von internationaler Integration, von der die deutsche Außenpolitik jahrzehntelang gelebt und profitiert hat, und nationalen Interessen? Am Ende der Reihe "Deutschland in der Welt" steht die Debatte über die grundsätzliche Orientierung deutscher Außenpolitik, die in der deutschen Öffentlichkeit heute erst in Ansätzen geführt wird. 

Teilnehmer:
Bundesminister der Verteidigung a.D. Dr. Peter Struck
Prof. Dr. Otto Depenheuer, Universität zu Köln
Prof. Dr. Herfried Münkler, Humboldt-Universität zu Berlin

Moderation: Peter Voß
ehem. Intendant des SWR, Präsident der Quadriga Hochschule Berlin

 

 

Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann, JGU-Vizepräsident für Forschung, begrüßt die Teilnehmer und Besucher der Podiumsdiskussion 'Nationale Interessen und internationale Integration'. (Foto: Peter Thomas) Prof. Dr. Peter Voß, Präsident der Quadriga Hochschule Berlin und ehemaliger SWR-Intendant, moderiert die Diskussionsrunde im Ratssaal des Mainzer Rathauses. (Foto: Peter Thomas) Verteidigungsminister a.D. Peter Struck erläutert sein Verständnis sowie seine Vorstellungen und Ziele deutscher Außenpolitik. (Foto: Peter Thomas) Prof. Dr. Herfried Münkler von der Humboldt-Universität zu Berlin zeichnet die Komplexität des Problems der Verteidigung nach. (Foto: Peter Thomas) Prof. Dr. Otto Depenheuer von der Universität Köln gibt zu bedenken, dass das westliche Wertesystem nicht von universeller Akzeptanz ausgehen kann. (Foto: Peter Thomas) Die Expertenrunde diskutiert u.a. die Bedeutung des 11. September 2001 und die internationale Afghanistan-Politik. (Foto: Peter Thomas) (Foto: Peter Thomas) (Foto: Peter Thomas) (Foto: Peter Thomas)