Bauern, Barrikadenkämpfer, Bierbarone: Mainzer und die rheinhessischen Auswanderer in Nordamerika, 1830-1920

25. Januar 2011

Referent: PD Dr. Helmut Schmahl
Historisches Seminar, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Unter den rund sechs Millionen Deutschen, die zwischen 1830 und 1920 in die USA auswanderten, befanden sich schätzungsweise 50.000 Bewohner der Provinz Rheinhessen. Sie ließen sich vor allem in den industriell entwickelten Nordoststaaten sowie im agrarischen Mittleren Westen nieder. Dr. Helmut Schmahl gibt in seinem Vortrag zunächst einen Überblick über Hintergründe und Verlauf der Wegzüge und beschäftigt sich anschließend mit der Ansiedlung und Akkulturation der Immigranten, die aus wirtschaftlichen, politischen oder persönlichen Gründen in die Neue Welt gekommen waren.

Näher zu betrachten sind in diesem Kontext die Bereiche berufliche Tätigkeiten, politische Partizipation, Amerikanischer Bürgerkrieg, Presse-, Bildungs- und Vereinswesen, Feste sowie religiöses Leben. Ein besonderer Schwerpunkt des Vortrags wird auf der führenden Rolle Mainzer und rheinhessischer Auswanderer im amerikanischen Braugewerbe liegen.

 

Der Eintritt ist frei. Anmeldung nicht erforderlich.
Beginn: 20 Uhr
Ort: Rathaus der Landeshauptstadt Mainz, Ratssaal