Frühe Diagnostik und Therapie der Alzheimererkrankung – gegenwärtiger Nutzen und Zukunftsperspektiven

10. März 2015

Referenten:
Prof. Dr. Andreas Fellgiebel, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Prof. Dr. Claus Pietrzik, Institut für Pathobiochemie

 

Vor die Therapie haben die Götter die Diagnose gestellt. Dieser Satz gilt auch für Demenzerkrankungen. Obwohl es für die Alzheimerkrankheit wie für die meisten anderen Demenzformen noch keine heilenden Therapien gibt, ist es wichtig, eine klare fachliche Diagnose zu stellen. Denn hinsichtlich der Lebensqualität der Betroffenen – von Patienten und deren Angehörigen – kann bereits eine Menge getan werden. Dennoch leben 40 Prozent der an Demenz erkrankten Menschen hierzulande ohne eine solche Diagnose und die Zahl der Betroffenen ohne bedarfsgerechte Behandlung ist noch deutlich höher anzusetzen.

 

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen große Fortschritte zum Verständnis der Erkrankung. Sollte eine kausal wirkende Therapie gegen die Alzheimererkrankung zukünftig zur Verfügung stehen, müsste diese wahrscheinlich schon präventiv eingesetzt werden. Um dies überhaupt gewährleisten zu können, muss es möglich werden, die Alzheimererkrankung wesentlich früher zu erkennen.

Die Referenten informieren allgemeinverständlich über die derzeitigen und zukünftigen Diagnostik- und Therapieoptionen bei Demenzerkrankungen.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung nicht erforderlich.
Beginn: 20 Uhr
Ort: Rathaus der Landeshauptstadt Mainz, Ratssaal